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Wie können private Anleger von Investitionen in die Infrastruktur profitieren?

4. Januar 2014 • Gesellschaft

Eine stark befahrene AutobahnIn Zeiten niedriger Zinsen sollten sich Sparer nach Alternativen zu Tages- und Festgeld sowie Staatsanleihen umschauen. Ein durchaus lukrativer Bereich für private Anleger kann der Bereich der Infrastruktur sein. Mit entsprechenden Fonds lassen sich attraktive Renditen bei hoher Sicherheit erzielen.




Staat zieht sich zurück – Renditechancen für Anleger

Staatlichen Ebenen wie den Kommunen und den Bundesländern fehlt häufig das Geld, um ökonomische und soziale Infrastruktur zu finanzieren. Deswegen überlassen Politiker solche Investments zunehmend privaten Gesellschaften, die das benötigte Geld mit Infrastrukturfonds von Anlegern zusammentragen. Verschiedene Modelle haben sich mittlerweile durchgesetzt: so können Fonds Infrastrukturprojekte komplett in Eigenregie bauen und später etwa Miete von staatlichen Institutionen oder öffentlich-rechtlichen Institutionen kassieren. Zum Teil handeln die öffentliche Hand und die privaten Anleger jedoch auch ein umfassendes Vertragswerk aus, in welchem die Umsetzung des Vorhabens und die spätere finanzielle Beteiligung des Fonds genau geregelt sind. In so einem Fall baut die Gesellschaft zum Beispiel nach klaren Vorgaben eine Bundesstraße und erhält entweder vom Staat über Jahrzehnte Zahlungen oder darf eine vom Gesetzgeber festgelegte Maut kassieren. Viele dieser Modelle sind unter dem Stichwort Public Private Partnership (PPP) bekannt.

In welchen Bereichen Infrastrukturfonds investieren

Allgemein lassen sich zwei Kategorien im Bereich der Infrastrukturfonds unterscheiden: die soziale und die ökonomische Infrastruktur. In der ersten Kategorie nehmen sich Gesellschaften etwa dem Bau von Kindertagesstätten an, weil es Kommunen an dem nötigen Geld fehlt. Die jeweiligen Kita-Träger zahlen anschließend Miete. Dieses Beispiel zeigt, dass derartige Infrastrukturfonds eine hohe Sicherheit gewährleisten können – die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass eine Kita-Einrichtung beispielsweise Insolvenz anmelden muss oder ausziehen möchte. Investoren können sich über dauerhafte und zuverlässige Mietzahlungen freuen.

Zur ökonomischen Infrastruktur gehört das Straßennetz. Viele Deutsche wissen nicht, dass bereits heute zahlreiche Bauabschnitte im Bundesgebiet mithilfe von privaten Fonds realisiert werden. Anleger erhalten dafür über viele Jahre Überweisungen des Staats. Eine sichere Rendite, denn bei staatlichen Stellen kommt es in der Regel nicht zu Zahlungsausfällen.

Sichere und renditeträchtige Anlagen

Investitionen in die Infrastruktur können sich lohnen: meistens handelt es sich um Objekte mit bester Marktstellung; Anleger können sich also mit einer attraktiven Rendite rechnen. Bei Projekten wie dem Bau von Kitas, dem Straßenbau oder dem Ausbau alternativer Stromtechnologien (erfahren Sie zum Beispiel hier mehr darüber) müssen sich Investoren nicht vor Konkurrenz fürchten – zugleich haben sie es mit zahlungskräftigen Partnern zu tun.

Bild aus: Christian-P. Worring – Fotolia

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