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29. Januar 2010, 09:02 Uhr
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Afghanistan

Westerwelle: Keine Alternative zu Strategiewechsel

Bundesaussenminister Guido Westerwelle ist von der Richtigkeit des im Rahmen der internationalen Afghanistan-Konferenz skizzierten Strategiewechsels überzeugt. Zwar gebe es keine Erfolgsgarantie, den bisherigen Weg weiterzugehen sei aber in jedem Fall falsch.
In der Abschlusserklärung der internationalen Afghanistan-Konferenz wird die neue Strategie der Staatengemeinschaft vor allem durch zwei Eckpunkte definiert: Verstärkte Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte und ein Wiedereingliederungsprogramm für gemässigte Taliban. Westerwelle zufolge sei der neue Ansatz wesentlich erfolgversprechender als das bisherige Vorgehen.

Westerwelle: Strategiewechsel weiter ausarbeiten

Er räumte allerdings auch Probleme bei der Umsetzung der Strategie ein. Mit dem Ausstiegsprogramm für Taliban-Kämpfer werde man sicherlich "nicht an den harten Kern herankommen", sagte Westerwelle gegenüber den ARD-"Tagesthemen". Zudem müsse der Ansatz "im Detail " noch genauer ausgearbeitet werden. Die UN berichte allerdings bereits über erste aussteigewillige Taliban. Die Staatengemeinschaft hat für die Rückführung von Taliban ins Zivilleben im ersten Jahr des Projektes eine Summe von rund 100 Millionen Euro bewilligt. Im Verlaufe von fünf Jahren wird Deutschland sich dabei mit 50 Millionen Euro beteiligen. (fgr / dpa)
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Bundesaussenminister Guido Westerwelle ist von der Richtigkeit des im Rahmen der internationalen Afghanistan-Konferenz skizzierten Strategiewechsels überzeugt. Zwar gebe es keine Erfolgsgarantie, den bisherigen Weg weiterzugehen sei aber in jedem Fall falsch.
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