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Wenn Babys Theater beim Nägelschneiden machen

14. Dezember 2018 • Familie & Freizeit

Baierbrunn – Wenn bei Babys und Kleinkindern Nägelschneiden auf dem Programm steht, gehen die meisten der Kleinen, aber auch deren Eltern durch die Hölle. Trotz Ablenkungsmanöver: Die Maniküre und Pediküre verläuft oft mit Drama, Theater und Geschrei.

Liegt das an der unangenehmen Prozedur oder will der Nachwuchs dabei Grenzen austesten? «Nägelschneiden ist für viele
Kinder tatsächlich sehr unangenehm», weiß Erziehungsexpertin Danielle Graf. Die Buchautorin und Bloggerin erklärt, dass es am einfachsten ist, wenn man die Nägel im Schlaf schneidet: «Die meisten Kinder wachen dabei nicht auf, vorausgesetzt, sie sind in der Tiefschlafphase.» Diese erkenne man daran, dass das Kind sich nicht bewegt, langsam und tief atmet und die Lider nicht zucken.

Wenn Eltern klar signalisieren, dass Nägelschneiden sein muss, lohne sich auch der Versuch, statt einer Schere einen Nagelknipser auszuprobieren. Viele Kinder fänden es interessant, damit selbst die Nägel zu kürzen. Graf: «Manchmal akzeptieren Kinder es auch, wenn man nur einen Nagel schneidet, dann kann man einfach jeden Tag einen anderen kürzen. Manche mögen das Festhalten der Hand nicht, dann kann man als Kompromiss anbieten, dass die Hand beim Schneiden nicht angefasst wird.»

Fotocredits: Uwe Anspach
(dpa/tmn)

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