Auf der ganzen Welt sind mehr als 35 Millionen Menschen an der unheilbaren Krankheit Alzheimer erkrankt. Bei dieser Diagnose sterben Hirnzellen ab, das Gedächtnis wird zerstört und das Wesen der betroffenen Person verändert sich. Besonders erschreckend ist, dass die Zahl der Betroffenen schneller wächst als der Forschung lieb ist.
Jedes Jahr erkranken 250.000 Menschen an Demenz
Wissenschaftler gehen davon aus, dass es bis zum Jahr 2050 115 Millionen Demenzkranke geben wird. Momentan leiden in Deutschland 1,2 Millionen Menschen an Demenz, zu deren häufigster Form Alzheimer gehört und jedes Jahr kommen bis zu 250.000 neue Krankheitsfälle hinzu."Beim Thema Demenz werden wir in Deutschland noch viel mehr tun müssen. Das ist die grösste Herausforderung, vor der wir stehen", erklärte Maria Hanisch, Pflege-Expertin des Wohlfahrtsverbandes Caritas in Köln. "Im stationären Pflegebereich treffen Sie fast nur noch auf Demente." Bislang sind keine Medikamente erforscht, die Heilung versprechen, aber sie bieten in soweit Hilfe, als dass die Krankheit erst später ausbricht und der Betroffene länger am Alltag teil haben kann. Bei einer Früherkennung können Antidementiva zur Linderung der Symptome beitragen.
Eine frühe Diagnose ist entscheidend für den Krankheitsverlauf
Aber genau das ist das Problem, denn viele Angehörige erkennen die Krankheit zu spät unddie Demenz lässt unaufhaltsam immer mehr Hirnzellen absterben und die Kranken haben am Ende weder Zeit- noch Raumgefühl und brauchen eine Betreuung, die rund um die Uhr für sie da ist.
Das stellt oftmals ein grosses Problem für die Verwandten dar, aber Wohngemeinschaften für Demenzkranke helfen und bieten den Patienten einen Lebensraum, der dem eigenen häuslichen Wohnumfeld recht angepasst erscheint.
Vorbeugung ist wichtig
Bislang gibt es keine Heilung und von daher ist Vorbeugung umso wichtiger. Viel geistige Bildung, also eine rege geistige Aktivität ist dabei laut Studien besonders hilfreich. Schlecht dagegen sind Diabetes und Fettstoffwechsel-Erkrankungen die als Risikofaktoren gelten. Auch regelmässiger Sport und Bewegung stellen wichtige Vorsorgemassnahmen dar.
(NCA)

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