Auch andere Bereiche des öffentlichen Dienstes wie in der Kinderbetreuung, dem Gesundheitswesen und der öffentlichen Verwaltung wollen sich Mitarbeiter an den Warnstreiks beteiligen. So mussten in mehreren Krankenhäusern in und um Hannover geplante Operationen wegen der Arbeitsniederlegungen verlegt werden. Wie eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi mitteilte, sei die Streikbereitschaft bei den Beschäftigten sehr gross.
Mit den Warnstreiks sollen Lohnerhöhungen von fünf Prozent durchgesetzt werden
Zu der zentralen Grosskundgebung in Hannover mit Verdi-Chef Frank Bsirske werden Gewerkschaftsangaben zufolge mehr als 10 000 Teilnehmer erwartet. Mit den Warnstreiks wollen die Gewerkschaften für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst Lohnerhöhungen von insgesamt fünf Prozent durchsetzen. Die Arbeitgeber halten diese jedoch für zu hoch. Die Tarifverhandlungen waren in der vergangen Woche ohne Ergebnis abgebrochen worden und sollen am kommenden Mittwoch (10. Februar) wieder aufgenommen werden.
Neben Warnstreiks in Niedersachsen sind zudem bundesweit Aktionen geplant. So soll es auch in Bremen, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Hamburg und Thüringen Arbeitsniederlegungen geben.
(sch / dpa)

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