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21. März 2012, 13:51 Uhr
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Warnstreiks erreichen Berlin und Nordrhein-Westfalen - Arbeitgeber wollen kein neues Angebot vorlegen

Die Warnstreikwelle bahnt sich weiter ihren Weg durch Deutschland und erreichte am Mittwoch Berlin und Nordrhein-Westfalen. Millionen Menschen sind von den Arbeitsniederlegungen im Öffentlichen Dienst betroffen.

Im bevölkerungsreichsten Bundesland traten Zehntausende Mitarbeiter in den Ausstand. Der öffentliche Nahverkehr kam weitestgehend zum Erliegen. Angestellte der Müllabfuhr und Kitas legten ihre Arbeit ebenfalls nieder.

Erstmals kam es auch in Berlin zu Streiks. In der Hauptstadt waren Arbeitsniederlegungen für Beschäftigte im Kanzleramt, in der Bundestagsverwaltung, in Arbeitsagenturen sowie der Stadtreinigung angekündigt.

Arbeitgeber ohne neues Angebot

Eine Einigung zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten in der nächsten Verhandlungsrunde kommende Woche scheint weiterhin schwierig. "Wir werden kein weiteres Angebot vorlegen, sondern wir wollen am 28./29. März zu einem Ergebnis kommen", kündigte der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), Manfred Hoffmann, an. Es sei "schlichtweg nicht mehr Geld da".

Die Beschäftigten fordern 6,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro. Das Angebot der Arbeitnehmer, welches einerErhöhung für zwei Jahre von 3,3 Prozent vorsieht, wurde abgelehnt. (gth / dpa)
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