Die Aktivisten der Organisation "Sea Shepherd" hatten versucht, mit ihrem Schnellboot den Walfang in der Antarktis zu stoppen. Dabei kollidierte das mit sechs Personen besetzte Boot mit einem Begleitschiff der japanischen Walfangflotte. Das Schnellboot droht nun zu sinken. Die Besatzungsmitglieder wurden von einem anderen Boot der Organisation an Bord genommen.
Kollision in der Antarktis: Parteien beschuldigen sich gegenseitig
Die Tierschützer sprachen von einer "unprovozierten Attacke" der Walfänger, die ohne Vorwarnung das Schnellboot gerammt und dabei einen Teil des Buges abgerissen hätten. Das japanische Walforschungsinstitut behauptet hingegen, die Aktivisten seien mit ihrem Boot "Andy Gil" direkt vor das Walfangschiff gefahren und hätten so den Zusammenstoss verursacht. Japan setzt als eines von vier Ländern den Walfang weiter fort, offiziell zu "Forschungszwecken".
(fgr / dpa)

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