
Heinz-Christian Strache: Der Spitzenkandidat der FPÖ bei der Stimmabgabe
Quelle: dpa
Die Freiheitliche Partei (FPÖ) konnte bei den Wahlen ihren Stimmenanteil gegenüber 2005 mehr als verdoppeln (+14,8 Prozent) und wurde mit 27 Prozent zweitstärkste Kraft. Nach Auszählung von 92,2 Prozent aller Stimmen, kommen die Sozialdemokraten (SPÖ) auf 44,2 Prozent und die Konservativen (ÖVP) rutschten auf 13,2 Prozent ab (-5,5 Punkte).
Die FPÖ setzte im Wahlkampf hauptsächlich auf Nationalismen und Islamfeindlichkeit. Slogans wie "Mehr Mut für unser Wiener Blut - zu viel Fremdes tut niemandem gut" und islamfeindliche Comics kamen bei einem grossen Teil der Wähler gut an.
Für die SPÖ reicht es nach dieser Wahl nicht mehr für die absolute Mehrheit, sie muss sich einen Koalitionspartner suchen. Ein Regieren mit der FPÖ lehnen die Sozialdemokraten ab.
(kat / dpa)

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