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20. Juni 2009, 09:22 Uhr
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Beschäftigungsproblem

Wadan-Werften in einer tiefen Krise

Heute wurde das wirkliche Ausmass der Krise bei den Wadan-Werften in vollem Umfang bekannt. Nach Angaben des Insolvenzverwalters stehe man vor einem "massiven Beschäftigungsproblem" und könne kein Schiffbauprojekt des Unternehmens sicher zu finanzieren.
Demnächst könnten massive Probleme auf die Wadan-Werften in Wismar und Warnemünde zukommen. Laut dem Insolvenzverwalter Marc Odebrecht, der sich am gestrigen Freitag offen an die Belegschaft wandte, besitze das Unternehmen im Moment keine liquiden Mittel, um alle Schiffbauprojekt des Unternehmens sicher zu finanzieren. Ausserdem hätten Lieferaten rund 90 Millionen Euro an Forderungen offen, welche die Werften in naher Zukunft begleichen muss. Wenn sich die bitteren Aussichten bewahrheiten, wird es ab August keine Arbeit mehr in den Werften geben, so Odebrecht weiter. 

Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) bemüht sich um Kurzarbeiterregelung

Die Not der Wadan-Werften hat auch Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) auf den Plan gerufen, der sich für die Standorte um eine Kurzarbeiterregelung bemüht und zudem die Kreditverhandlungen unterstützt, die zumindest den Bau zweier Fähren für die Stena Line sichern soll. Allerdings können von der Regelung nur Unternehmen Gebrauch, deren Zukunft gesichert sei, weshalb die Arbeitsagentur zwei Experten zur Einschätzung und Lösung der Lage zu den jeweiligen Standorten gesandt hat. (riw / dpa)
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Heute wurde das wirkliche Ausmass der Krise bei den Wadan-Werften in vollem Umfang bekannt. Nach Angaben des Insolvenzverwalters stehe man vor einem "massiven Beschäftigungsproblem" und könne kein Schiffbauprojekt des Unternehmens sicher zu finanzieren.
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