Am Montag war es schließlich soweit: Die von Erfolgslosigkeit geprägte Liaison zwischen dem Werksklub und dem ehemaligen englischen Nationaltrainer Steve McClaren (49) wurde von Seiten der Wolfsburger beendet. Der Engländer hatte es nicht geschafft, aus der millionenschweren Truppe eine funktionierende Mannschaft zu formen. Zuletzt ging es nicht mehr darum, ob, sondern wann McClaren entlassen werden würde. Die Niederlage in Hannover brachte nun die Entscheidung gegen eine Weiterarbeit.
Seit Dienstag hat vorerst der ehemalige Co-Trainer McClarens, Pierre Littbarski, die Übungseinheiten bei den "Wölfen" übernommen. Geht es nach Hoeneß, soll jedoch schon bald ein anderer diesen Job machen und die Wolfsburger nach einer verkorksten Saison vor dem Abstieg bewahren.
Favre machte Hertha BSC zum Spitzenklub
Laut der "Berliner Zeitung" soll Dieter Hoeneß stark an einer Verpflichtung des ehemaligen Hertha-Trainers Lucien Favre (53) sein, den er seinerzeit schon nach Berlin geholt hatte. Demnach haben sich Hoeneß und Favre bereits Montag Abend zu einem Gespräch getroffen. Favre war bereits in Berlin Wunschkandidat Hoeneß' und führte die Hauptstädter zwischenzeitlich sogar fast bis in die Champions League.
"Spiegel online":Rangnick aussichtsreicher Kandidat
Derweil berichtet "Spiegel online" von einem Treffen zwischen Hoeneß und dem ehemaligen Hoffenheim-Coach Ralf Rangnick, der nach Querelen mit dem TSG-Mäzen Dietmar Hopp erst in der Winterpause sein Amt bei den Kraichgauern niedergelegt hat. Rangnick soll allerdings erst ab der kommenden Saison bereit sein, in Wolfsburg anzufangen.
(fbw)

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