Jeder fünfte Standort soll in den kommenden Jahren im Zuge der Bundeswehrreform geschlossen oder soweit verkleinert werden, dass seine Besatzung unter 15 Stellen sinkt und er somit nicht mehr als regulärer Standort gilt. Wie der Verteidigungsminister heute in Berlin bekannt gab, wird es künftig nur noch 264 statt der bisher knapp 400 Standorte geben.
Keine Unterstützung für betroffene Länder
Am stärksten betroffen von den Vorhaben ist Schleswig-Holstein, hier werden acht Standorte aufgegeben. Hessen, Sachsen und Thüringen müssen nur jeweils eine Standortschließung verkraften und sechs Länder bleiben ganz verschont. Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg Sachsen-Anhalt und das Saarland haben vorerst keine Schließungen zu befürchten. Jedoch gebe es kein Bundesland, das ohne einen Stellenabbau auskommen wird, so de Maizière. Und mit Unterstützung des Bundes als Ausgleich für Standortverluste müssen die betroffenen Länder laut des Verteidigungsministers auch nicht rechnen, denn der Wehretat stehe dafür nicht zur Verfügung.
(rma)

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