Als ein "Strohfeuerprogramm" bezeichnete das designierte Mitglied des Sachverständigenrats der Bundesregierung, Christoph Schmidt, die Massnahme der verlängerten Abwrackprämie. Der Absatz werde nach dem Programm der Prämie einen Einbruch erleben, so der Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) gegenüber der "Rheinischen Post".
Überkapazitäten der Automobilindustrie
Und weiter: "Längerfristig kommt die Automobilindustrie nicht daran vorbei, ihre derzeitigen Überkapazitäten an die Nachfrage anzupassen." Der Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Fritz Kuhn, kritisierte: "Die Abwrackprämie ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch Unfug."
Wie Schnaps trinken gegen die Kälte
Mit Staatsgeldern wird gegenwärtig die Nachfrage vorgezogen, zugleich erreiche man dadurch ein Ausbleiben in den folgenden Jahren, so Kuhn in der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse". "Das ist, wie wenn man gegen Kälte in der Winternacht Schnaps trinkt", erklärte Kuhn. Erst werde es zwar wärmer, danach allerdings noch kälter. "Deswegen trinken manche immer weiter."
(kgr / dpa)

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Der Schullze schreibt:
26. März 2009, 11:51 Uhr
Da hier “Westen” ist, mal eine Meinung eines Ossis dazu:
http://www.vollossi.de/2009/03/26/irrsinn-hat-einen-namen-abrwackpramie/