Die Tarifgespräche für die rund 600.000 Beschäftigten der Bundesländer waren bislang ergebnislos verlaufen. Nun rief die Gewerkschaft Ver.di zu Arbeitsniederlegungen auf.
Warnstreiks im öffentlichen Dienst
Betroffen sind Schulen, Ämter und öffentliche Einrichtungen in Hessen und dem Saarland. Auch Beschäftigte der Uniklinik Homburg/Saar und der Universität Saarbrücken traten in den Warnstreik, der den ganzen Montag über für Verzögerungen und geschlossene Behörden sorgen kann.
Ver.di signalisiert den Ländern Kampfbereitschaft
Höhepunkt der heutigen Warnstreiks soll eine Kundgebung vor dem Saarbrücker Innenministerium werden, zu der auch Ver.di-Chef Frank Bsirske erwartet wird. Die Gewerkschaften fordern von den Landesregierungen ein Plus von 50 Euro und eine Anhebung der Gehälter um 3 Prozent. Vertreter der Länder lehnen diese Forderungen mit Hinweis auf die angespannte Haushaltslage bislang strikt ab. Die Verhandlungen werden erst in der kommenden Woche fortgesetzt. (phs)

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