Mitarbeiter der Cooper Nuclear Station in Nebraska versuchen das Kraftwerk mit Sandsäcken und Barrikaden zu schützen. Sollte der Pegel des Missouri River weiter steigen, muss das Atomkraftwerk in Brownville vom Netz genommen werden.
Zweites Atomkraftwerk von Überschwemmungen bedroht
Umweltschützer befürchten, dass radioaktives Kühlwasser in den Fluss laufen könnte. Die Kraftwerksbetreiber dagegen erklärten, dass der Reaktor von wasserdichten Wänden umgeben sei und daher keinerlei Gefahr bestehe. Trotzdem mussten sie "Hinweis auf ein unübliches Ereignis" geben, dass heißt Warnstufe 1.
Betreiber wollen nach Absinken des Pegels Atomkraftwerk nicht abschalten
Nach Angaben der Betreiber ging der Wasserstand um die bedrohte Anlage in Brownville allerdings wieder zurück, so dass der Reaktor vorerst nicht abgeschaltet werden müsse.
Abgeschalteter Reaktor in Fort Calhoun von Wasser umgeben
Bereits vor zwei Wochen bedrohte das Hochwasser ein Atomkraftwerk und es wurde Warnstufe zwei ausgerufen. Glücklicherweise war der Reaktor in Fort Calhoun, 30 Kilometer nördlich von Omaha, im April für eine Überprüfung abgeschaltet worden.
Präsident Obama ruft Notstand aus
Der Missouri River hat mittlerweile einen Pegelstand von fast 13 Metern erreicht und Präsident Obama rief in Nebraska den Notstand aus. Dadurch werden Gelder freigegeben um den Menschen in den überschwemmten Gebieten zu helfen. Auch in Missouri spitzt sich die Situation zu. Nach Dammbrüchen wurden mehrere Bundesstraßen überflutet und mussten gesperrt werden.
Überschwemmungen im Norden, Brände im Süden
Während der Mittlere Westen der USA seit Wochen mit den Fluten kämpft, wüten im Süden heftige Wald-und Buschbrände. In Arizona und Texas mussten tausende Menschen in Sicherheit gebracht werden. (mse / dpa/ dapd)

Keine Kommentare
Drucken
Versenden

zum Bildarchiv


mehr Schlagzeilen
Kommentar schreiben