
Der US-Flugzeugträger "USS Ronald Reagan" wurde von seinem Einsatz vor der japanischen Ostküste vorübergehend abgezogen.
Quelle: dapd/Kevin B. Gray/ Navy Visual News Service
US-Militär spielt Radioaktivität herunter
Vom Kraftwerk Fukushima I, wo derweil ein drittes Kühlsystem vor dem Versagen steht, gehe "ein niedriger Verschmutzungsgrad in der Luft" aus, hieß es in einer offiziellen Mitteilung der US-Navy. Angesichts der humanitären Katastrophe, die sich in Japan abzeichnet, deutet der Abzug der Einsatzkräfte jedoch auf eine ernstzunehmende radioaktive Belastung für die Marines hin.
Atom-Wolke über dem offenen Meer
Nach der zweiten Explosion in Fukushima I wehte der Wind in östliche Richtung, hinaus auf den Pazifik. Dabei gelangte offenbar radioaktives Material in Richtung der US-Streitkräfte vor der Küste. Bei ungünstigen Windverältnissen wäre die rund 250 Km von Fukushima entfernte Millionenmetropole Tokio gefährdert. Experten befürchten angesichts der ausgefallenen Kühlsysteme in bald drei Reaktorblöcken weiterhin einen nuklearen GAU. (phs)

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