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Union startet Bundesliga-Vorbereitung – Kampf um Friedrich

29. Juni 2019 • Fussball

Berlin – Mit 26 Spielern ist der 1. FC Union Berlin in die Vorbereitung auf seine Premierensaison in der Fußball-Bundesliga gestartet.

Trainer Urs Fischer bat seine Mannschaft am Samstag zu einer rund 90-minütigen Trainingseinheit auf dem Vereinsgelände in Berlin-Köpenick. Bei Temperaturen von knapp 30 Grad und Sonnenschein waren auch sieben der acht Neuzugänge dabei, unter ihnen die Stürmer Anthony Ujah und Sheraldo Becker sowie der gerade erst vom SC Freiburg ausgeliehene Innenverteidiger Keven Schlotterbeck. Der Vertrag des 22 Jahre alten Fußballprofis sei bis 30. Juni 2020 datiert, teilte der Club mit. Union-Geschäftsführer Oliver Ruhnert bezeichnete den Innenverteidiger als «Wunschspieler auf dieser Position».

Der neu verpflichtete Däne Marcus Ingvartsen fehlte dem Aufsteiger noch, da er zuletzt mit seiner Auswahl an der U21-EM teilnahm. Auch die Nationalspieler Rafal Gikiewicz aus Polen und Sebastian Andersson aus Schweden stoßen erst nach dem ersten Kurztrainingslager in Bad Saarow in der kommenden Woche zum Team. Suleiman Abdullahi konnte aufgrund von Ausreiseproblemen in seinem Heimatland Nigeria noch nicht in der Hauptstadt dabei sein.

«Ich hoffe, er kommt so schnell wie möglich», sagte Trainer Fischer. Nähere Angaben zu den Gründen für die Schwierigkeiten machte der Club zunächst noch nicht. Offen ist auch, wann der 22-Jährige zur Mannschaft stoßen kann. «Es hat mit den Formalitäten zu tun. Es sind viele Leute, die versuchen, uns zu helfen. Wir versuchen in dieser Sache unser Bestes», sagte Fischer.

Die Berliner bemühen sich weiter intensiv um eine Rückholaktion von Innenverteidiger Marvin Friedrich vom Bundesliga-Konkurrenten FC Augsburg. Der frühere Junioren-Nationalspieler war in der Vorsaison ein Grundpfeiler der Aufstiegsmannschaft und bestritt für Union alle 38 Pflichtpartien über die komplette Spieldauer. Augsburg zog nach dem Ende der Spielzeit jedoch die vertraglich verankerte Rückkaufoption für den 23 Jahre alten Defensivspezialisten.

Fotocredits: Paul Zinken
(dpa)

(dpa)

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