TUIfly-Chef Roland Keppler begrüßte den Beschluss des Europaparlamentes gegenüber von dpa: „Wir begrüßen, dass wir europaweit damit künftig überall dieselben Regelungen haben werden. Auf welchen Preis wir gehen, ist noch nicht endgültig festgelegt.“ Die Werbung für Flüge zum Preis von 19,99 Euro war über einen langen Zeitraum das Markenzeichen der Fluggesellschaft gewesen.
Beschluss des Europaparlamentes
Am Mittwoch wurde im Europaparlament das Verbot von irreführenden Lockangeboten verabschiedet. Demnach müssen die Fluggesellschaften alle anfallenden Kosten wie Steuern, Flughafen- oder Buchungsgebühren von vornherein ersichtlich machen, so dass dem Kunden die Orientierung leichter fällt.
Neue Strategie bei TUIfly
Der Preis sei zwar ein wichtiges Marketinginstrument gewesen, jedoch werde man in Zukunft versuchen den Fokus noch mehr auf Qualität, Kundenorientierung und Service zu legen. „Jede Gesellschaft habe ihr eigenes Geschäftsmodell und ihre eigene Preispolitik - auch was Zusatzleistungen und Erscheinungsbild angehe. Und das werde auch so bleiben. Es sei in anderen Branchen ähnlich: «In manchen Supermärkten zahlen Sie auch für ein anderes Erscheinungsbild mehr als bei anderen.» Dass die Gesellschaften das neue Gesetz generell für verdeckte Preiserhöhungen nutzen könnten, hält Keppler für wenig wahrscheinlich: «Ich glaube, dass der Markt wegen der Überkapazitäten da relativ wenig Spielraum lässt.» so Keppler gegenüber von dpa. (dpa) (riw)

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