Im Ingolstädter Münster hat vor wenigen Augenblicken die Trauerfeier für die in Afghanistan gefallenen Soldaten begonnen. Neben Kanzlerin Merkel nahmen auch Aussenminister Guido Westerwelle, Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und hunderte Soldaten und Angehörige teil.
Am 15. April waren die Soldaten bei schweren Kämpfen in der nordafghanischen Provinz Baghlan getötet worden. Sie waren zwischen 24 und 38 Jahre alt. Drei Kameraden kamen bei der Explosion einer Sprengfalle ums Leben, ein Oberstabsarzt wurde beim Angriff auf ein Sanitätsfahrzeug durch eine Granate getötet.
Es ist bereits die zweite Trauerfeier für geötete Soldaten innerhalb von gut zwei Wochen. Bereits am Karfreitag sind drei Soldaten bei schweren Gefechten in der Provinz Kundus getötet worden. Seit Beginn des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan im Jahr 2001 sind dort 43 deutsche Soldaten ums Leben gekommen.
(NCA / dpa)

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