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Toulouse: Umstellter Serienmörder gibt nicht auf

22. März 2012 • Panorama

Seit mittlerweile 30 Stunden hat sich der mutmaßliche Serienmörder von Toulouse in einem Mehrfamilienhaus verschanzt. Die Zermürbungstaktik der Polizei hat ihn auch nach über einem Tag bislang nicht aufgeben lassen.

Mit verschiedenen Mitteln setzt die Polizei den Mann unter Druck. Im ganzen Wohnviertel wurde die Gas- und Stromversorgung unterbrochen und mehrere Explosionen in unmittelbarer Nähe zum Wohnhaus sollten den Täter einschüchtern.

Kontakt seit mehreren Stunden abgerissen

Über einen längeren Zeitraum habe es bereits keine Gespräche mehr mit Mohamed Mehra gegeben, sagt Innenminister Claude Guéant. Es wird nicht ausgeschlossen, dass sich der Mann das Leben genommen habe. „Wir haben während der Nacht keinen Kontakt mit ihm gehabt, alle Hypothesen sind möglich; wir hoffen, er lebt noch“. Mehra habe betont, er wolle bewaffnet sterben.

Indes bestreitet die Regierung der südafghanischen Provinz Kandahar weiterhin, dass der mutmaßliche Täter dort inhaftiert war. „Nach den gesamten Unterlagen der Justiz- und Sicherheitsbehörden in Kandahar haben wir nie einen französischen Staatsbürger namens Mohamed Merah inhaftiert“, teilte das Büro des Gouverneurs mit.

Dem widersprachen die Angaben der Provinzregierung. „Wir haben Dokumente, die zeigen, dass Mehra 2007 in Kandahars Zentralgefängnis unter unserer Obhut war“, teilte die Regierung mit.

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