Über eine länge von zwölf Kilometern wütete der Tornado durch die Region. Mehr als 21.000 Häuser waren von temporären Stromausfällen betroffen, teilten die Einsatzkräfte mit.
Knapp 50 Verletzte, ein jugendliches Todesopfer
Ein 14-jähriger Junge starb in der am stärksten betroffenen Stadt Tsukuba nördlich von Tokio. Als sich der Tornado seinen Weg durch die Provinzen Ibaraki und Gumma bahnte, verunglückte der Jugendliche unter den Trümmern seines Elternhauses. 48 weitere Personen erlitten zum Teil schwere Verletzungen.
Derweil haben Soldaten der Armee mit den Aufräumarbeiten begonnen. "Es ist wie bei einem Erdbeben oder Tsunami, wir können einfach nichts dagegen machen", sagte ein betroffener 69-Jähriger.
Auch Tsunamiopfer betroffen
Der Tornado beschädigte auch ein Gebäude, in dem 20 Menschen Zuflucht fanden, die als Folge des Fukushima-Unglücks aus ihren Häusern fliehen mussten. Im März vergangenen Jahres hatte ein Erdbeben und ein Tsunami das dortige Atomkraftwerk schwer beschädigt. Die Kernschmelze konnte nicht verhindert werden. Die austretende Radioaktivität versuchte die Umwelt, Zehntausende Anwohner mussten sich in Sicherheit bringen.
(gth / dpa)

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