
Tai Chi kann Schmerzen bei Rheuma lindern
Quelle: dapd/Thomas Lohnes
Nach zehn Wochen Verbesserung der Beweglichkeit
Zu diesem Ergebnis kamen Forscher, die zuvor eine Metaanalyse durchgeführt haben, in deren Rahmen sie mehrere Studien verglichen haben, an denen insgesamt mehr als 200 Teilnehmer beteiligt waren. Die Forscher konnten belegen, dass Tai Chi nach einem zehnwöchigen Training die Beweglichkeit von Knie, Hüfte und Fußgelenk verbessert.
Die Probanden gaben zudem an, dass sie sich nach einem viermonatigen Training sichtlich besser fühlten. Zudem bewiesen zwei ältere Studien, dass sich das chinesische Schattenboxen nicht negativ auf Rheumabeschwerden auswirkt. Das heißt, dass zum Beispiel die Gelenke nicht anschwellen und Schmerzen verursachen. Daraus folgerten die Wissenschaftler, dass das fernöstliche Entspannungstraining für Rheumatiker ungefährlich sei und zu keiner Verschlimmerung der Symptome führt.
Schmerzen gehen zurück
Weiterhin klagte ein Drittel der Probanden über Schmerzen in der Schulter, im Knie oder im unteren Rückenbereich. Jedoch verschwanden diese nach einem dreiwöchigen Training.
Im Fall einer rheumatoider Arthritis werden die Gelenke vom körpereigenen Immunsystem angegriffen. In der Regel schwellen dabei die Hand- und Fußgelenke an, was zu unangenehmen Schmerzen führt. Anfänglich tun auch Bewegungen weh, aber nach einiger Zeit lässt der Schmerz nach. Wissenschaftler haben bis heute noch keine Erklärung für dieses Phänomen gefunden. Allerdings wird vermutet, dass die Bewegungen den Stoffwechsel in den Gelenken anregt und dadurch die Entzündungsstoffe abgebaut werden.
Kombination aus Atemtraining und Entspannung
Tai Chi ist eine Komination aus Entspannung und Atemübung, wobei langsame und fließende Bewegungen ausgeführt werden. Studien konnten belegen, dass das Entspannungstraining Stressabbau fördert und den Gleichgewichtssinn sowie die Muskulatur stärkt.
(knp)

Keine Kommentare
Drucken
Versenden


zum Bildarchiv

mehr Schlagzeilen





Kommentar schreiben