Die versammelten Menschen bauten in der vergangenen Nacht Tribünen und Zelte auf, wo vor einem Jahr die Massenproteste gegen den damaligen Präsidenten Husni Mubarak begonnen hatten.
Tahrir Platz: nicht alle Ägypter feiern
Verschiedene Gruppen haben ihre Teilnahme an den Kundgebungen auf dem Tahrir-Platz angekündigt. Doch nicht alle, die am Miitwoch erwartet werden, haben das gleiche Ziel. Einige sagten, sie wollten die "Märtyrer der Revolution" ehren. Andere Gruppierungen stellten Transparente mit der Aufschrift "Nieder mit der Militärherrschaft" auf.
Militärrat oder Islamisten beherrschen das Land
Nach dem Rücktritt des damaligen Präsidenten Mubarak hatte der Oberste Militärrat die Macht in Ägypten übernommen. Eine Übergangsregierung wurde von den Militärs eingesetzt und ein Fahrplan für die Übergangszeit festgelegt. Die im November gestarteten Wahlen gewannen die Islamisten, die nun die Mehrheit im Parlament stellen. Am vergangenen Montag trat das neu gewählte Parlament erstmals zusammen.
Ende des 31 Jahre andauernden Ausnahmezustands
Der 25. Januar soll in diesem Jahr auch das Ende des Ausnahmezustands markieren. Das hatte der Vorsitzende des Obersten Militärrates, Feldmarschall Mohammed Hussein Tantawi, am Dienstag in einer Fernsehansprache verkündet. Der Ausnahmezustand wurde 1981 in Ägypten verhängt und währte 31 Jahre.
(kwu / dpa)

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