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28. Dezember 2009, 15:29 Uhr
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ARD

“Tagesschau”-App stösst weiter auf Kritik

Das gebührenfreie "Tagesschau"-App für Smartphones stösst weiterhin auf heftige Kritik. So rügte nun auch der Bund der Steuerzahler die ARD für ihre Pläne, die Bereitstellung der Anwendung über die Gebühren für die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten zu finanzieren.
Reiner Holznagel, der Bundesgeschäftsführer des Steuerzahlerbundes, meinte in der Berliner Tageszeitung "B.Z." dazu: "Zunächst müssen die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten ihrem Auftrag gerecht werden. Dafür und nur dafür bekommen sie auch die Gebühren - und zwar in der Höhe, die heute festgelegt ist." Das "Tagesschau"-App für internetfähige Handys würde darüber hinausgehen und sei deshalb strikt abzulehnen.

Verlage und private Rundfunkanstalten übten am "Tagesschau"-App Kritik

Ein entsprechendes kostenfreies "Tagesschau"-App für das iPhone hatte ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke gegenüber der dpa für das Quartal 2010 angekündigt. Private Rundfunkanstalten und Verlage hatten heftige Kritik an den Plänen der ARD geübt und vor den negativen Folgen für die deutsche Verlagswelt gewarnt. (sch / dpa)
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Das gebührenfreie "Tagesschau"-App für Smartphones stösst weiterhin auf heftige Kritik. So rügte nun auch der Bund der Steuerzahler die ARD für ihre Pläne, die Bereitstellung der Anwendung über die Gebühren für die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten zu finanzieren.
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