Noows / Krawalle
In Athen kam es in der Nacht nach dem Selbstmord eines Rentners zu schweren Ausschreitungen. Dutzende Demonstranten bewarfen die Polizei mit Steinen und Brandflaschen. Die Beamten setzten sich mit Tränengas und Schlagstöcken zur Wehr.
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In Ägypten fordern die Demonstranten nach zweitägigen Krawallen mit mindestens acht Toten eine vorgezogenen Präsidentenwahl. Am Samstag verlangte die Protestbewegung, dass der herrschende Militärrat abtritt und schnell ein neues Staatsoberhaupt gewählt wird. [...mehr]
Gestern Abend wurde in Griechenland das umstrittene "Multi-Spar-Gesetz" verabschiedet. Indes halten die schweren Krawalle in Athen an und forderten ein erstes Todesopfer. [...mehr]
In Hamburg ist es im Anschluß auf das Schanzenfest zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Das traditionelle Straßenfest verlief bis zum Abschluß friedlich, ehe es in der Nacht zum Sonntag zu den befürchteten Krawallen kam. [...mehr]
London: Prinz Charles hat nach den Krawallen in Großbritannien finanzielle Unterstützung für Jugendliche über seine Stiftung angekündigt. Er denkt man müsse Gewaltpotenzial unterbinden, bevor es überhaupt zum Ausbruch kommt. [...mehr]
Zwei junge Männer sind in Großbritannien zu jeweils vier Jahren Haft verurteilt worden, nachdem sie via Facebook im Internet zu Randale aufgerufen hatten. Von diesem Urteil erhoffen sich Justiz sowie Polizei eine abschreckende Wirkung. [...mehr]
Großbritanniens Premierminister David Cameron bezeichnet die Ausschreitungen in England als "moralischen Kollaps" der Gesellschaft. Um diesen zu bekämpfen, werde er sich in den kommenden Wochen mit seinen Ministern zusammensetzen, sagte Cameron.
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Der britische Premierminister David Cameron hat harte Strafen für die Randalierer anedroht. Unterdessen streiten Scotland Yard und die Regierung über das Vorgehen zu Beginn der Krawalle. Die Londoner Polizei hat Verfehlungen eingestanden. In der Nacht auf samstag blieb es ruhig in Großbritannien. [...mehr]
Die Unruhen Großbritannien haben ihr mittlerweile fünftes Opfer gefordert. Ein 68-Jähriger erlag seinen schweren Kopfverletzungen. Der Mann war am Montag dabei gewesen, ein Feuer zu löschen, als er brutal angegriffen wurde. Deswegen ermittelt die Polizei nun wegen Mordes. [...mehr]
Die Ausschreitungen in Großbritannien kommen den britischen Bürgern teuer zu stehen. Der durch die Krawallen entstandene Sachschaden wird auf zirka 228 Millionen Euro geschätzt.
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