Noows / Finanzkrise
Eine Bankenabgabe sowie ein spezielles Insolvenzverfahren für angeschlagene, sogenannte systemrelevante, Grossbanken wird das Kabinett heute in Berlin beschliessen. Damit zieht die Bundesregierung weitere Konsequenzen aus der Bankenkrise.
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Die Slowakei hat sich als einziges Land der Eurozone dagegen entschieden dem klammen Griechenland finanziell unter die Arme zu greifen. Die EU-Währungskommission wirft der Slowakei Bruch der Solidarität vor, will aber kein Strafverfahren gegen das Land einleiten. [...mehr]
Die Bankenrettung im Zuge der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise kommt den deutschen Steuerzahler teuer zu stehen. Eine Studie beziffert die Kosten für den Staat auf bis zu 51,8 Milliarden Euro. [...mehr]
Um 18 Uhr heute Abend werden die Ergebnisse des europäischen Banken-Stresstests veröffentlicht. 91 Geldinstitute wurden auf ihre Krisentauglichkeit geprüft. Experten rechnen mit positiven Resultaten der Belastungsproben. [...mehr]
Die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC hat US-Investmentbank Goldman Sachs für seine Verfehlungen im Zuge der weltweiten Finanzkrise zu einer Strafzahlung von 550 Millionen US-Dollar verurteilt. Die IKB und die Royal Bank of Scotland erhalten einen Teil des Geldes. [...mehr]
Das Landgericht Düsseldorf hat den ehemaligen Bankchef der Mittelstandsbank IKB, Stefan Ortseifen, zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. [...mehr]
Nach Meinung des Internationalen Währungsfonds (IWF) stabilisiert sich das weltweite Finanzsystem zusehends, die systemischen Risiken hätten sich in den vergangenen Monaten verringert. Dennoch bleibt das Finanzsystem in vielen Industriestaaten weiterhin fragil. [...mehr]
Bundesregierung
In Berlin-Mitte demonstrierten am Samstag rund 20 000 Menschen unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Krise" gegen die Auswirkungen der Finanzkrise. Dabei wurde aus der Menge heraus ein selbstgebauter Sprengsatz auf die Polizei geworfen. Mehrere Beamten wurden teilweise schwer verletzt. Bisher fehlt eine Spur vom Täter. [...mehr]
Die europäische Statistikbehörde Eurostat erhält mehr Kontrollrechte druch die Europäische Union. Sollte Eurostat zukünftig Zweifel an vorgelegten Zahlen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben, kann die Behörde die nationalen Daten überprüfen lassen. [...mehr]
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