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16. Dezember 2011, 08:51 Uhr
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Südpolarmeer: Schiffsleute in Seenot

Die Besatzung des russischen Fischtrawlers "Sparta" kämpft im Südpolarmeer ums Überleben. Das Fischerschiff hat ein Leck im Rumpf und "SOS" gefunkt. Sie droht in dem eiskalten Gewässer zu sinken.
Die neuseeländische Seenotrettung (RCCNZ) teilte mit, dass Helfer die Unglücksstelle wahrscheinlich erst in vier Tage erreichen könnten. Die 32-köpfige Besatzung habe aber Ausrüstung an Bord, um notfalls eine Weile aushalten zu können, selbst wenn sie das Schiff verlassen müsse.

Im Dauereinsatz pumpt die Die Besatzung Wasser ab. Der Koordinator der Seenotrettung, Ramon Davis, sagte, dass es ihnen bislang gelinge, so viel Wasser abzupumpen wie eindringt. Die Schiffe, die in der Nähe sind, stecken im Eis fest. So brauche das nächstgelegene eistaugliche Schiff wahrscheinlich vier Tage. Aus ungeklärter Ursache geriet der Trawler 3.700 Kilometer südöstlich von Neuseeland in Seenot.

Hilfe aus der Luft?

Davis sagte, dass man nun überlege, ob aus der Luft weitere Pumpen an Bord gebracht werden könnten. Das 48 Meter lange Boot habe 1,50 Meter unter der Wasseroberfläche ein 30 Zentimeter breites Loch in der Bordwand und 13 Grad Schlagseite. "Wenn sie genügend Wasser rauspumpen können, wird der Trawler vielleicht leicht genug und das Leck kommt über die Wasseroberfläche - dann könnte die Crew es reparieren", sagte Davis.

Die Besatzung besteht aus 16 Indonesiern, 15 Russen und einem Ukrainer. Nach Angaben der Neuseeländer befinden sie sich in Sicherheit. Einige säßen in Rettungsbooten, um das Gewicht des Trawlers zu reduzieren. Zunächst hieß es, sie seien auf das Schelfeis gestiegen. (fhe / dpa)
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