"Der Bauablauf lässt es zu, dass wir den Abriss des Südflügels bis Ende November verschieben können“, erklärte Bahn-Vorstand Volker Kefer am Mittwoch in Berlin. Die Bahn wolle diese Gelegenheit nutzen, "um im Vorfeld der Volksabstimmung ein klares Zeichen der Deeskalation zu setzen“. Allen Beteiligten müsse aber klar sein, dass der Konzern ungeachtet dieses Entgegenkommens die laufenden Tätigkeiten fortsetzen und im Dezember mit dem Abriss des Südflügels beginnen werde, erklärte Kefer.
Volksabstimmung im November
Bahn-Chef Rüdiger Grube hatte bereits vor Wochen Kompromissbereitschaft in diesem Punkt signalisiert. Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg hatte die Bahn mehrfach aufgefordert, vor dem Volksentscheid keine Fakten zu schaffen. Die Volksabstimmung zum umstrittenen Bauprojekt Stuttgart 21 soll im November stattfinden. Welchen Einfluss die Abstimmung auf das Bauvorhaben hat ist bislang unklar. (jak)

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