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26. Januar 2010, 11:54 Uhr
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Selbsttötung

Sterbehilfe: Roger Kusch gründet Verein in Hamburg

Roger Kusch, ehemaliger Justizsenator, hat in Hamburg einen Verein zur aktiven Sterbehilfe gegründet und damit erneut eine Debatte um menschenwürdiges Sterben und moralische Vertretbarkeit von Beihilfe zum Suizid ausgelöst.
Sterbehilfe: Roger Kusch gründet Verein in Hamburg
Sterbehilfe: Roger Kusch gründet Verein in Hamburg
Quelle: ddp/Roland Magunia
Roger Kusch, sein Verein "Sterbe Hilfe Deutschland e.V." und die Beihilfe zum Selbstmord werden scharf krisitisiert. Bundesärztekammer-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe verurteilte Kuschs Verein laut "Welt Online" als einen Versuch aus der Beihilfe zum Suizid Profit zu schlagen und forderte ein gesetzliches Verbot der geschäftsmässigen Vermittlung von Gelegenheiten zur Selbsttötung durch Sterbehilfe-Organisationen."Die Kommerzialisierung des Suizids muss verboten werden."

Sterbehilfe: Roger Kusch gründet Verein zur Beihilfe zum Suizid

Auf der Internetseite des Sterbehilfe-Vereins heisst es hingegen, dass Kusch "nicht zur Gewinnerzielung" handele. Zudem setzt Roger Kusch auf "freie Mitgliedschaft". Der Jahresbeitrag für die Mitgliedschaft im "Sterbe Hilfe Deutschland e.V." kostet 100 Euro, die lebenslange Mitgliedschaft 1000 Euro.

Auch die Deutsche Hospiz Stiftung protestiert energisch gegen die organisierte Sterbehilfe des früheren Hamburger Justizsenators Roger Kusch. Geschäftsführer der Deutschen Hospiz Stiftung Eugen Brysch forderte laut einem Bericht von "Welt Online" die schwarz-gelbe Bundesregierung auf, das Strafrecht zu ändern. "Es darf keinen Tod aus den Gelben Seiten mehr geben", so Brysch.


(bha)
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Roger Kusch, ehemaliger Justizsenator, hat in Hamburg einen Verein zur aktiven Sterbehilfe gegründet und damit erneut eine Debatte um menschenwürdiges Sterben und moralische Vertretbarkeit von Beihilfe zum Suizid ausgelöst.
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