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11. Februar 2010, 15:36 Uhr
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Vertriebenen-Streit

Steinbach verzichtet auf Sitz im Stiftungsrat

Erika Steinbach, die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, verzichtet auf einen Sitz im Stiftungsrat der Vertriebenen-Gedenkstätte. Im Gegenzug beansprucht die Regierung kein Vetorecht bei der Besetzung des Gremiums. Damit ist ein monatelanger Streit beendet, bei dem es vor allem um den Erhalt der guten nachbarschaftlichen Beziehungen zu Polen ging.
Steinbach verzichtet auf Sitz im Stiftungsrat
Steinbach verzichtet auf Sitz im Stiftungsrat
Quelle: ddp / Berthold Stadler
Nun ist es also soweit. Der Streit um Erika Steinbach ist beendet. Aussenminister Guido Westerwelle hatte die Berufung Steinbachs in den Stiftungsrat der Vertriebenen-Gedenkstätte abgelehnt, um die Beziehungen zu Polen nicht unnötig zu strapazieren. Die Vertriebenen-Präsidentin erklärte sich nun bereit, auf einen Sitz im Stiftungsrat zu verzichten.

Bundesregierung verzichtet auf Vetorecht

Nach Angaben der Fraktionsspitzen von Union und FDP verzichtet die Bundesregierung im Gegenzug auf ein Vetorecht bei der Besetzung des Gremiums. Dies teilten heute nach einem Treffen mit Steinbach die Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder (CDU) und Birgit Homburger (FDP) sowie CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich in Berlin mit.

Kompromiss im Detail

Im Detail sieht der Kompromiss folgendermassen aus: Der Bund der Vertriebenen erhält 6 statt wie bisher 3 Sitze im Stiftungsrat, auch die Zahl der dem Bundestag zustehenden Sitze wird angehoben. Zudem soll die Ausstellungsfläche im Berliner Deutschlandhaus von 2000 auf 3000 Quadratmeter erweitert werden. Der Bund der Vertriebenen muss diesem Kompromiss allerdings noch zustimmen.        (lax / dpa)
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Erika Steinbach, die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, verzichtet auf einen Sitz im Stiftungsrat der Vertriebenen-Gedenkstätte. Im Gegenzug beansprucht die Regierung kein Vetorecht bei der Besetzung des Gremiums. Damit ist ein monatelanger Streit beendet, bei dem es vor allem um den Erhalt der guten nachbarschaftlichen Beziehungen zu Polen ging.
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