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17. November 2009, 09:21 Uhr
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Vertriebenen-Bund

Steinbach soll nominiert werden

Nach Angabe des Vizepräsidenten des Bunds der Vertriebenen (BdV), Christian Knauer, soll die Vorsitzende Erika Steinbach heute gegen Widerstände in der Politik für den Stiftungsrat der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" nominiert werden.
So hatte Aussenminister Guido Westerwelle (FDP) erneut klargestellt, dass er bei der Ablehnung Steinbachs als Mitglied des Stiftungsrats bleibe. Bei der Entscheidung im Bundeskabinett hat Westerwelle ein Veto-Recht. Aber auch in den Reihen des BdV gab es Kritik an den Ambitionen Erika Steinbachs. So sagte Wolfgang Nitschke, Vorsitzender des katholischen Adalbertus-Werks, der "Frankfurter Rundschau": «Im Sinne der deutsch-polnischen Aussöhnung wäre Steinbachs Entsendung in den Stiftungsrat zerstörerisch für alles, was in den vergangenen Jahren entstanden ist».

Gesine Schwan lobte Westerwelles Position

Auch die frühere SPD-Kandidatin für das Bundespräsidentenamt, Gesine Schwan, lobte in der "Financial Times Deutschland" das energische Auftreten Westerwelles gegenüber Steinbach: "Ich bin positiv überrascht, wie entschieden Aussenminister Westerwelle sich gegen Erika Steinbach ausspricht».

Der dritte Sitz im Rat der Stiftung «Flucht, Vertreibung, Versöhnung», der dem BdV zusteht, ist wegen des Streits um Steinbach noch nicht besetzt. (sdf / dpa)
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Nach Angabe des Vizepräsidenten des Bunds der Vertriebenen (BdV), Christian Knauer, soll die Vorsitzende Erika Steinbach heute gegen Widerstände in der Politik für den Stiftungsrat der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" nominiert werden.
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