Eurovision Song Contest
Stefan Raab: Castingshow einmal anders
Gestern startete Stefan Raab bei Pro Sieben die Suche nach dem deutschen Vertreter beim Eurovision Song Contest. Mit "Unser Star für Oslo" zeigte Raab wie erwartet, dass abseits von Superstar-Selbstdarstellern in Deutschland auch echte musikalische Talente zu finden sind.
Stefan Raab: Castingshow einmal anders
Quelle: ddp / Henning Kaiser
Bereits die erste von insgesamt acht Sendungen, in denen Stefan Raab gemeinsam mit seinen Jury-Kollegen Marius Müller-Westernhagen und Yvonne Catterfeld den aussichtsreichsten Song-Contest-Anwärter ermitteln wollen, zeigte, dass Castingshows auch anders funktionieren können als DSDS, Supertalent und Co. Statt hämischer Kommentare und peinlicher Auftritte gab es Lob von der Jury für Kandidaten, die musikalisch echtes Talent vorweisen konnten.
Unser Star für Oslo: Erste heimliche Favoritin
Zehn Kandidaten zeigten ihr Können, fünf von ihnen wählten die Zuschauer telefonisch in die zweite Runde. Dabei sorgte vor allem ein Nachwuchstalent bei Jury und Zuschauern gleichermassen für Begeisterung. Die 18-jährige Lena aus Hannover betrat als letzte die Bühne und hinterliess den stärksten Eindruck. Mit dem Adele-Song "My Same" und Ausstrahlung überzeugte sie selbst Marius Müller-Westernhagen, der ihr "Star-Appeal" attestierte. Egal was Stefan Raab zur Zeit anfässt, es scheint ein Erfolg zu werden, selbst wenn es der zuletzt unter schwindendem Zuschauerinteresse leidende Vorentscheid zum ehemaligen Grand Prix ist.
(fgr)
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