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6. November 2008, 12:56 Uhr
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Bankenkrise

Staatsbank KfW verliert Millionen in Island

Angesichts des isländischen Staatsbankrotts hat auch die deutsche staatliche Förderbank KfW eigenen Schätzungen zufolge Verluste in Millionenhöhe zu beklagen.
Die KfW wird muss wegen ihren Island-Investitionen Millionen an Verlusten beklagen..
Quelle: dpa
Insgesamt hatte die KfW 288 Millionen Euro in Island investiert. Ein Sprecher der Bank sagte aber am Donnerstag in Frankfurt: "Wir gehen davon aus, dass wir einen Teil der Gelder zurückbekommen." So habe die KfW bereits vor Gericht auf die Rückzahlung von 150 Millionen Euro Darlehen geklagt, die an die drei grössten isländischen Banken gingen und zur Förderung an Mittelständler gezahlt werden sollten.

Die restliche Summe sei in Bankbonds angelegt gewesen. Dabei soll es sich um branchenübliche Geschäfte gehandelt haben. In der Online-Ausgabe der "Rheinischen Post" war zuvor zu lesen, dass die KfW einen Großteil der isländischen Anlagen unwiederbringlich verlieren wird. (pav / dpa)
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