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St. Pauli zieht nach Pyro-Vorfällen im Derby Konsequenzen

29. März 2019 • Fussball

Hamburg – Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat nach den Pyro-Vorfällen beim 0:4 im Stadtderby gegen den Hamburger SV Konsequenzen gezogen.

Wie der Club mitteilte, sollen Umbauten im Eingangsbereich der Südtribüne im Millerntor-Stadion erfolgen. Dort war beim Derby ein Eingang von Fans gestürmt worden. Dazu sind intensivere Kontrollen und eine Aufstockung des Sicherheitspersonals vorgesehen.

Die von Fangruppen in der Südkurve selbstbestimmt verwalteten Kartenkontingente werden verringert. Diese Tickets gehen zukünftig in den freien Verkauf. Schließlich soll eine Kostenbeteiligung von Fangruppierungen der Südkurve an Brandschutz-Maßnahmen erreicht werden.

«Der FC St. Pauli wird den Weg des Dialogs mit der Fanszene nicht aufgeben, auch wenn das vom Verein entgegengebrachte Vertrauen während des Derbys von Teilen der Fanszene in der Südkurve missachtet worden ist», hieß es weiter in der Mitteilung.

Der Verein lehne «Vorfälle wie den Sturm eines Stadionzugangs unter Inkaufnahme von Verletzungen ebenso strikt ab wie das sich wiederholende und unkontrollierte Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen sowie Aggression und Gewalt innerhalb der Fanszene». Bei der Partie war in Fanblöcken beider Vereine Pyrotechnik gezündet worden.

Fotocredits: Axel Heimken
(dpa)

(dpa)

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