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| Windows Phone 7: Neues Betriebssystem für Smartphones. | ||
| Quelle: dapd/ Philipp Guelland |
Bill Flora, Design-Direktor bei Microsoft bezeichnete Windows Mobile im Vergleich zur von Apple verwendeten Software auf den iPhones, als zu überladen und computerhaft. Aus den Fehlern und der ausbleibenden Nachfrage haben die Entwickler bei Microsoft gelernt und einen radikalen Schritt vollzogen. In der Branche wird der Wechsel von Windows Mobile zu Windows Phone 7 mit einer Kehrtwende, die ähnlich der des Wechsels von Windows Vista zu Windows 7 war, verglichen.
Nutzerinteressen vor Hersteller Wünschen
Bei der Entwicklung von WP7 stand primär nicht mehr im Vordergrund das Betriebssystem den Hardware-Wünschen der Hersteller anzupassen, stattdessen wurden, wie bei Apple, die Nutzerinteressen und Erfahrungen in den Vordergrund gestellt. Die Produzenten haben sich nun daran zu orientieren.
Metro wird das Design der neuen Benutzeroberfläche genannt. Es basiert in erster Linie auf Typografie. Der Homescreen weist, entgegen Android oder iPhone, keine Icons, sondern Kacheln auf, die mit bestimmten Verknüpfungen und Funktionen ausgestattet sind. Hierbei sind Standard-Features wie E-Mail, Kalender und Adressbuch von Microsoft vorinstalliert. Parallel dazu können Nutzer auf dem Homescreen eigene Anwendungen anordnen. Anzumerken ist hierbei, dass die zusätzlich zu erwerbenden Applikationen teurer sind, als bei Apple.
Mit Windows Phone 7 ist Microsoft das „Reset“ gelungen. Der Neustart des Microsoft Betriebssystems für Smartphones braucht die Konkurrenz nicht zu scheuen und bringt Microsoft wieder ins Rennen um den wachsenden Markt der Smartphones. (NCA)

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