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Wasser in den Beinen

Wasser in den Beinen ist eine unangenehme Erkrankung, bei der Flüssigkeit aus den Gefäßen im Gewebe eingelagert wird. Ödeme können auch an anderen Körperstellen auftauchen, doch sind geschwollene Extremitäten sehr häufig.
Wasser in den Beinen kann auf andere Erkrankungen hinweisen. Als Symptom für verschiedene, teilweise schwerwiegende Krankheiten, können Ödeme auch verschiedene Ursachen haben. Sie können auf einen Herzinsuffizienz oder auch eine Niereninsuffizienz schließen lassen, auf Leberzirrhose, auf eine Beinvenenthrombose, auf geringe Eiweißzufuhr und auch eine Reaktion auf verschiedene Medikamente sein. Bei einer Schwangerschaft ist die Möglichkeit, Wasser in den Beinen zu haben, relativ hoch, da der Rückfluss des Blutes in den Beinen eingeschränkt wird durch den Druck der Gebärmutter auf das Becken.

Wasser in den Beinen: Therapie mit Medikamenten


 Wasser in den Beinen (Symbolbild)
Wasser in den Beinen (Symbolbild)
Quelle: ddp/ Torsten Silz
Aus Prinzip ist bei dem auch „Wassersucht“ genannten Symptom der Austausch der Flüssigkeiten gestört. Die Filtration, also der Austritt der Gewebeflüssigkeit, wird vorangetrieben, während die Reabsorption, die Wiederaufnahme, weniger gewährleistet wird. Klassischer Weise treten zunächst Schmerzen auf, da die Durchblutung der Beine eingeschränkt ist. Daneben können Verfärbungen in weiß (Verengung der Arterien), blau (Sauerstoffmangel) und rot (Durchblutungssteigerung als Reaktion auf den vorherigen Mangel) beobachtet werden.

Die Diagnose erfolgt je nach Lage der auftretenden Symptome. Hierbei kann genau ermittelt werden, um welche Form von Ödem es sich handelt. Sollte sich Wasser in den Beinen befinden, kann schon ein einfacher Test durch Eindrücken der betroffenen Stelle reichen: Nach dem Druck bleibt eine Delle zurück, die sich zögerlich zurückbildet.

Das Symptom weist auf andere Erkrankungen hin


Als Therapie für Wasser in den Beinen wird in der Regel ein Medikament gegeben, dass man als „Wassertabletten“ kennt. Diese Diuretika – so der richtige Name – sorgen dafür, dass die Wasserabfuhr aus den Beinen über die Nieren geregelt wird. Auch das Ausstreichen bei einer Lymphdrainage kann Linderung verschaffen. Auf diese beiden Weisen geht allerdings nur das Symptom zurück – die Grunderkrankung muss noch weitergehend und je nach Krankheitsbild behandelt werden. (riw)
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