„Wall Street – Geld schläft nicht“ erzählt die Geschichte von Gordon Gekko weiter: Dreiundzwanzig Jahre später wird der ehemals ultra-erfolgreiche und dabei völlig skrupellose Corporate Raider aus dem Gefängnis entlassen und muss feststellen, dass sich die Welt geändert hat. Doch auch die von Michael Douglas gespielte Rolle hat sich in den Jahren verändert: Vom geldgierigen Bösewicht wandelt sich Gekko zu einem Antihelden, der die neue Zeit nicht überschauen kann.
Wall Street – Geld schläft nicht: Zwanzig Jahre später ist Gier noch immer gut
![]() | ||
| Wall Street – Geld schläft nicht | ||
| Quelle: |
Michael Douglas schlüpft noch einmal in die Rolle, die ihm den ersten Oscar als Schauspieler einbrachte. Nahtlos knüpft er an die Geschehnisse von damals an und bringt sie gleichzeitig auf eine neue, aktuelle Ebene. Unterstützung bekommt der Star von Shia LaBeouf („Indiana Jones und das Königreich der Kristallschädel“), Susan Sarandon, Eli Wallach, Josh Brolin und Carey Mulligan.
Fortsetzung von Oliver Stone mit Michael Douglas in der Hauptrolle
In „Wall Street“ hat Oliver Stone 1987 den Yuppie-Zeitgeist zusammengefasst und kommentiert. Die Zeit für eine Fortsetzung scheint mehr als reif zu sein, wenn man bedenkt, dass man im letzten Jahr den Zusammenbruch des Banksystems beobachten konnte, dicht gefolgt von einem geradezu Phönix-artigen Aufstieg genau der Leute, die die Finanzkrise verschuldet haben. Ein Regisseur wie Oliver Stone, der für seine politischen und sozialen Kommentare bekannt ist, konnte sich diese Chance nicht entgehen lassen.
Das Film Drama „Wall Street – Geld schläft nicht“ kommt am 22. April 2010 in die deutschen Kinos. (riw)

Drucken
Versenden

mehr Schlagzeilen
Kommentar schreiben