Polanski hat mit „Dance of the Vampires“ bzw. „The Fearless Vampire Killers“ einen Kultfilm geschaffen, der auch nach so lange Zeit zu begeistern weiß. Hier werden gängige Klischees großartig vorgeführt und die Parodie der damals beliebten Horrorfilme aus den Hammerstudios war offensichtlich. Der etwas schusselige Professor Abronsius und sein Assistent Alfred begeben sich in die Karpaten, um dort nach echten Vampiren zu suchen. In der Tat finden sie sich bald wieder in den dunklen Machenschaften des Grafen Krolock, der es auf Sarah, die Tochter eines Wirtes, abgesehen hat, für die sich auch Alfred interessiert. Der Professor und sein Assistent beschließen, die Gefangene zu befreien, stellen sich dabei herrlich ungeschickt an und stolpern direkt in einen großen Ballsaal, wo sie feststellen müssen, dass sie von Vampiren umgeben sind.
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| Schauspieler Jan Ammann in der Rolle des Graf von Krolock im Musical "Tanz der Vampire". | ||
| Quelle: ddp/Sascha Schuermann | ||
Musikalisch bietet der „Tanz der Vampire“ letztlich nicht viel Neues: Der Komponist Jim Steinman recycelt vor allem seine alten Hits, die erstmalig von Bonnie Tyler und Meat Loaf gebracht wurden oder aus anderen seiner Musicals stammen. Das mag ein Grund sein, warum die etwas abgeänderte Fassung am Broadway nach nur 117 Vorstellungen abgesetzt wurde, während die Vampir-Story in den meisten europäischen Produktionen ein großer Erfolg war. Dennoch lohnt der Besuch des Musicals, das seine Uraufführung in Wien hatte und über längere Gastspiele in Hamburg und Berlin nun in Oberhausen im Metronom-Theater zu sehen ist. (riw)












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