Als Nachteil ist anzusehen, dass sie keine Überweisungen auf andere Konten tätigen und auch keine Beträge per Lastschriftverfahren von ihrem Konto abgebucht werden können. Außerdem ist ihre Bank berechtigt, eine tägliche Änderung des Leitzinssatzes vornehmen und sie ihren Zinssatz zum negativen zu beeinflussen. Die Zinsen richten sich nach dem Leitzins der europäischen Zentralbank. Die Zinsen auf ein Tagesgeldkonto sind dennoch deutlich höher, als die eines Sparbuches oder eines Girokontos.
Sollten der Kunde kurzfristig Geld benötigen muss er jedoch online oder per Telefon das benötigte Geld auf das bei seiner Bank angegebene Referenzkonto, meistens das eigene Girokonto, überweisen lassen. Innerhalb von 2 bis 3 Werktagen sollte das Geld auf dem Konto sein.
Die Banken arbeiteten mit dem Geld der Kunden Geld und können das Risiko nicht abschätzen, wie schnell einer von ihnen das Kapital wieder abzieht und gibt das Risiko über die niedrigen Tagesgeldzinsen an den Kunden weiter.
Die Zinsen, die man auf sein Tagesgeldkonto bekommt fallen vergleichsweise gering aus, da die Verzinsung immer nur an einen Tag gebunden ist. Somit erzielt langfristig angelegtes Kapital immer höhere Zinsen, als kurzfristig angelegtes. (riw)
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W. Prinz schreibt:
4. Juni 2009, 16:23 Uhr
Das Tagesgeldkonto ist eine vergleichsweise sichere Geldanlage, auch in den Zeiten der Finanzkrise. Der Vorteil ist, dass der Anleger täglich auf sein angelegtes Gutahebn zugreifen kann und ggf. auch ohne Fristen sein Konto auflösen kann. Bevor ein Tagesgeldkonto aber eröffnet werden sollte, ist ein Tagesgeld-Vergleich im Internet wichtig. Dieser zeigt übersichtlich die Leistungen der einzelnen Banken an.