In der korrekten Reihenfolge zusammengesetzt, klickt mit einem starken Druck auf den Schädel die gesamte Figur zusammen.
Hände, Arme und Beine sowie der Kopf lassen sich bewegen. Die Hände können zudem verschiedene Gegenstände wie Werkzeuge und Waffen greifen. Die Technik wird immer ausgereifter, die neuen Spritzgussmaschinen in Dietenhofen sind in der Lage, innerhalb von 40 Sekunden sechs voll bewegliche Miniatur-Schimpansen in nur einer Form zu giessen.
Entwickler aus der Automobilindustrie reisen sogar an, um sich dieses Kunststück erklären zu lassen. Die Playmobil-Firma Geobra Brandstätter mit Sitz in Mittelfranken, Zirndorf, produzierte ursprünglich kein Spielzeug. Andreas Brandstätter gründet 1876 in Fürth eine Firma, die Schatullenschlösser und Beschläge aus Eisen herstellt.
Mit der Übernahme der Firma durch seinen Sohn 1908, bekommt sie auch den neuen Namen Geobra, die ersten drei Buchstaben seines Vor- und Nachnamens. Es beginnt die Herstellung von Plastikspielzeug.
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| Spielzeug von Playmobil | ||
| Quelle: ddp/ Peter Roggenthin |
Unter anderem Kunststoffautos, Rennautos und Boote für Kinder werden in den 60er Jahren vorwiegend produziert. Die Firma Geobra bleibt weiterhin vielfältig in der Herstellung, Bodenroste, Deckenplatten, Eishockey- und Tennisschläger und Wasserskier werden fabriziert.
Bei Playmobil gibt es im Unterschied zu Konkurrenten wie Lego keine Merchandising-Produkte, also Sets, die an Filmen oder anderen Medien orientiert sind. (riw)

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