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Offene Immobilienfonds: Kapitalanlage in Investmentfonds

Offene Immobilienfonds sind eine gute Anlegemöglichkeit vor allem für Kleinanleger. Als Investmentfond kann so mit geringem finanziellen Aufwand Gewinn bei Immobilien eingefahren werden.
Offene Immobilienfonds werden von einer Kapitalanlagegesellschaft beaufsichtigt. Mindestens fünfzehn Grundstücke werden in das Sondervermögen einbezogen, das Geld selbst wird von einer Depotbank verwaltet. Die Kapitalanlagegesellschaft (KAG) vermietet die Immobilien und steigert so den Wert und auch die Erträge. Besonderes Augenmerk wird auf Büros und Gewerbeimmobilien gelegt, da hier der Gewinn nicht nur wahrscheinlicher, sondern auch höher ist. Rechtliche Grundlage bildet das Investmentgesetz.

Offene Immobilienfonds als kurzfristige und auch langfristige Anlage


Fondsanteile werden oftmals so schnell gehandelt, das für Fondmanagern auch ein Geschäft mit Investitionen in immobilienfremde Anlagen, wie Zinspapiere, zu finden ist. Einmal im Jahr werden die Gewinne ausgeschüttet, nachdem Zinsleistungen, Tilgungen und Kosten für Verwaltung, Instandhaltung und Bewirtschaftung und auch die sogenannte Absetzung für Abnutzung abgezogen wurden. Strategische Unterschiede gibt es bei den Methoden Buy-and-Hold, einer langfristigen Anlage, und Buy-and-Sell, bei dem ein größeres Risiko entsteht.

Werden Fondsanteile in Form von Zertifikaten zurückgegeben werden, muss die KAG darauf achten, dass genügend Geld vorhanden ist, um den Anleger auszuzahlen. Ansonsten müssen unter Umständen Immobilien verkauft werden und es kann dazu kommen, dass der Wert der Anteile unter einen zulässigen Betrag sinkt. Dann können nur solche Objekte verkauft werden, die einen erheblichen Anteil am Erfolg des Fonds haben. Die Rendite wird dadurch nicht unwesentlich belastet.

Der Investmentfond bietet Kapitalanlagen in Immobilien


Seit 1959 konnte eine stetige, positive Wertentwicklung bei offenen Immobilienfonds beobachtet werden. Doch ab 2004 musste festgestellt werden, dass gerade Bürogebäude kaum vermietet werden konnten. Eine Reaktion darauf, ist die Aussetzung der Rücknahme von Anteilen, um so den die Immobilien im Fonds nicht zusätzlich zu mindern, wenn sie unter Wert verkauft werden müssten. (riw)
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