MKV Dateien sollen das Multimedia Containerformat der Zukunft werden. Der Matroska Multimedia Container gliedert sich in drei verschiedene Unterpunkte, von denen .mkv Dateien für Videodaten inklusive ihrer Audiospur und möglichen Untertiteln stehen. Die anderen beiden Dateiendungen .mka und .mks stehen jeweils für reine Audiodaten und Untertitel.
MKV Dateien sollen eine Alternative zu avi, mpeg und mov sein
Die Features der MKV Dateien, können sich sehen lassen. Neben Menüs, wie man sie von einer DVD her kennt, können Audio- und Videostreams über das Internet geladen werden, die Dateien können direkt und ohne Umwege über einen Fernseher gesehen werden, wenn man sie über den USB-Port schickt und darüber hinaus ist es auch möglich, Dateiformate verschiedener Plattformen zu bearbeiten. Da es sich um Open-Source Software handelt, können Entwickler MKV über Werkzeuge und Bibliotheken auf ihre Applikationen anwenden.
Matroska hat sich für den Container einige große Ziele gesetzt, darunter auch die Zusammenarbeit mit Hardwareproduzenten, um die Unterstützung des Formats in Multimediageräten zu gewährleisten. Neben Blu-ray-Playern, den Fernsehern von LG aus der Reihe LH, Geräten von Samsung, TrekStor und Philips wird seit Januar 2009 auch im DivX-7 das MKV Containerformat verwendet.
Audio- und Videodateien sind in einem Containerformat gemeinsam gelagert
Matroska bietet mit ihren MKV Dateien eine Alternative zu den gängigen Videocontainern, wie Quicktime (.mov), AVIs oder MPEGs, an. Sollte man Codecs oder Filter benötigen, damit man seine MKV Dateien in Programmen wie dem Windows Mediaplayer abspielen kann, werden auf der Matroska Webseite verschiedenen Downloads angeboten, durch die man unter anderem DirectShow Parser Filter beziehen kann. (riw)
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