Migräne Symptome treten bei jedem anders oder in Kombinationen auf. Bei manchen Patienten gibt es eine sogenannte Vorbotenphase, die sich auf unterschiedliche Weise äußern kann und oftmals nicht als zur Migräneattacke gehörend erkannt wird. Des Weiteren kann es in der Auraphase zu weiteren Symptomen kommen, die vor allem im visuellen Bereich für Probleme sorgen können. Diese Vorstufen steigern sich zur Kopfschmerzphase, an deren Ende die Rückbildungsphase steht.
Migräne Symptome sind vielfältig und treten nicht einheitlich auf
Die Symptome der Vorbotenphase können schon Tage vor der eigentlichen Migräne auftauchen und sie äußern sich vor allem durch Müdigkeit und Gähnen, empfindliche Reaktionen auf Geräusche aller Art und Verstopfungen. Da diese Symptome auch auf andere Ursachen weisen können, kann man sich sehr häufig nicht sicher sein, ob wirklich ein Migräneanfall bevorsteht.
Die Auraphase kann ebenfalls auf verschiedene Weise erlebt werden. So klagen manche Patienten darüber, das räumliche Sehen zu verlieren oder nur unscharf Dinge zu erkennen. Andere bemerken Störungen der Sensibilität, spüren also weniger oder mehr bei Berührungen. Selbst halluzinatorische Erfahrungen sind keine Ausnahme.
In der Kopfschmerzphase selbst erleben Migränepatienten die Symptome, die man im Allgemeinen für typisch hält. Pulsierende, stechende Schmerzen, die nur auf einer Seite des Kopfes, meist in den Bereichen der Stirn, des Auges und der Schläfen, auftreten und zwischen einer Stunde und drei Tagen anhalten können, werden oftmals von Übelkeit begleitet, sowie Empfindlichkeiten gegenüber Lärm, Licht und Gerüchen.
Die vier Phasen der neurologischen Erkrankung können unterschiedlich verlaufen
Ebenso vielfältig wie die Symptome ist auch der Krankheitsverlauf und das jeweilige Empfinden der Patienten. Den meisten Patienten hilft es, wenn sie sich Ruhe gönnen und grelles Licht meiden. In der Rückbildungsphase klingen die Migräne Symptome langsam ab, bis sie völlig verschwunden sind. Auch die Ursachen für einen Migräne Anfall können nicht klar umrissen werden und müssen bei jedem Patienten einzeln erörtert werden. (riw)

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