„Männer, die auf Ziegen starren“ ist eine satirische Abrechnung mit dem US-Militär: Um neuartige Kriegsmethoden zu testen, werden Soldaten zu Mentalisten à la Uri Geller ausgebildet. Bob Wilton (Ewan McGregor) erfährt von einer Einheit von Psycho-Soldaten, die sich unter anderem darin üben, durch Wände zu gehen, die Zukunft zu sehen und Ziegen durch gezieltes Starren zu Fall zu bringen.
George Clooney als Möchtegern-Jedi in Männer, die auf Ziegen starren
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| Männer, die auf Ziegen starren | ||
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Der Film mit der eigensinnigen und unwirklichen Prämisse basiert, so unglaublich es scheint, auf echten Ereignissen: Autor Jon Ronson schrieb ein Buch zu einer vierteiligen Dokumentarfilmreihe („Crazy Rulers of the World“ von John Sergeant) und in beiden werden die Versuche des US-Militär mit psychologischer Kriegsführung der etwas anderen Art geschildert.
Die bissige Militär-Satire nimmt die US-Streitkräfte aufs Korn
George Clooney ist das unbestreitbare Highlight des Films von Grant Heslov: Mit heiligem Ernst widmet er sich den New Age Ansätzen des Gründers der Einheit, Bill Django (ebenfalls großartig: Jeff Bridges). Daneben kann Kevin Spacey als Antagonist wieder einmal seine dunkle Seite beweisen. Sehenswert sind auch die vielen Anspielungen auf die Jedi-Ritter, allein schon, da Ewan McGregor als Obi-Wan Kenobi in den Star Wars Prequels zu sehen war.
Die bissige Satire, die sich auch gerne Slapstick-artigen Einlagen hingibt, wird am 04. März 2010 in die deutschen Kinos kommen. (riw)

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