Beim Verfassen des handschriftlichen Lebenslaufes sollten einige Richtlinien beachtet werden. Der eigene Schreibstil sollte beibehalten und ein gut leserlicher Text abgeliefert werden. Zudem ist der Text als ein zusammenhängender Block in Form eines Aufsatzes zu schreiben. Dabei beginnt der Bewerber bei den Geburtsdaten und beschreibt die einzelnen für die Stelle wesentlichen Stationen des Lebens. Der Stil sollte sachlich gehalten werden.
Das richtige Papier für einen handschriftlichen Lebenslauf
An Papier verwendet man am besten unliniertes und qualitativ hochwertiges Schreibpapier. Damit der Text beim Schreiben nicht verrutscht, legt man sich unter das unlinierte Papier ein liniertes Blatt. Bei der Wahl des Stiftes greift der Verfasser üblicherweise zu einem Füllfederhalter mit blauer Tinte. Auf Kugelschreiber oder Filzstifte sollte verzichtet werden. Das Blatt Papier sollte einen sauberen Eindruck hinterlassen, die Tinte darf nicht verwischen.
Beim Anfertigen des handschriftlich verfassten Lebenslaufes empfiehlt es sich, einen Entwuf auszuarbeiten, der bereits einige Male Korrektur gelesen wurde, denn Rechtschreib-, und Grammatikfehler sowie inhaltliche Umstellungen können nicht wie beim Computer mit einem Tastendruck rückgängig gemacht werden. Auf dem Bewerbungsbogen darf selbstverständlich nicht durchgestrichen oder mit einem Tintenkiller entfernt werden.
Handschriftlicher Lebenslauf in Bewerbungsunterlagen
Der Lebenslauf sollte bei der Bewerbung nur dann in handschriftlicher Form abgeliefert werden, wenn er ausdrücklich verlangt wurde. Heutzutage kommt das selten vor, ein handschriftlicher Lebenslauf ist bei Berufen, die eine künstlerische Ausrichtung haben, aber durchaus üblich. In der Stellenbeschreibung findet sich in solchen Fällen immer ein Hinweis darauf, dass ein handschriftlicher Lebenslauf den Bewerbungsunterlagen beizufügen ist.
In einem graphologischen Gutachten werden von Experten dabei Rückschlüsse auf die Charaktereigenschaften des Bewerbers gezogen. Wichtig ist es, nicht verkrampft zu schreiben, sondern eine entspannte Schreibe an den Tag zu legen, die aber ordentlich und sauber aussieht. (riw)
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peter schreibt:
5. November 2009, 14:22 Uhr
Handschriflicher Lebenslauf