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Blinddarmentzündung: Symptome und Anzeichen

Die Blinddarmentzündung und ihre Symptome führen meistens zu einer OP. Wenn sich der Appendix entzündet, sollte schnell operiert werden, um Schlimmeres zu verhindern.
Eine Blinddarmentzündung, ihre Symptome und eine OP sind heutzutage bei weitem nicht mehr so schlimm, wie es noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Früher war es durchaus möglich, im Zuge der Erkrankung zu sterben. Auch blieben häufig hässliche Narben vom Unterbauchwechselschnitt zurück. Heute wird eher zu einer laparoskopischen Operation tendiert, bei der es nur einen winzigen Schnitt gibt, in den sowohl eine Kamera als auch das Operationsbesteck eingeführt werden.

Vor einer Blinddarmentzündung muss man heute keine Angst mehr haben


Wenn ein Patient mit Schmerzen in der Gegend des Bauchnabels oder des Magens hat, die nicht lange danach in die rechte Unterbauchhälfte wandern, kann es durchaus sein, dass es sich um eine Blinddarmentzündung handelt. Bevor es zur Operation kommt, werden verschiedene Untersuchungen gemacht, damit die Diagnose einwandfrei gestellt werden kann, wozu vor allem gehört, die Symptome klar zu erkennen. Dazu wird der Bauch abgetastet, wobei festgestellt wird, ob ein Schmerz am sogenannten McBurney-Punkt auftritt. Ferner wird die Temperatur gemessen, das Blut untersucht und Ultraschall-, Röntgen- und Computertomographie-Bilder angefertigt.

Blinddarmentzündung“ ist medizinisch gesehen kein korrekter Ausdruck, denn nicht der Blinddarm selbst ist entzündet, sondern der Wurmfortsatz, weshalb der Fachterminus auch Appendizitis heißt. Sollte die Diagnose auf eine akute Appendizits schließen, sollte innerhalb von 48 Stunden operiert werden, um einen Durchbruch in die Bauchhöhle zu verhindern.

Die Symptome sind schmerzhaft, die OP ist heute kein Problem mehr


Aus Prinzip ist eine OP bei einer Blinddarmentzündung, bei der der Appendix nicht perforiert ist, nicht gefährlich und die Sterblichkeitsrate liegt heute bei weit unter einem Prozent. Bei einem Blinddarmdurchbruch hingegen kann es zu Komplikationen kommen, die bei etwa einem Prozent der Fälle tödlich enden können, weshalb man hier schnell reagieren muss. (riw)
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