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SPD-Innenexperte fordert Regelung bei Kostenbeteiligung

1. April 2019 • Fussball

Berlin – Der SPD-Innenexperte Burkhard Lischka hat eine bundesweite Regelung für die Beteiligung von Bundesligavereinen an den Polizeikosten bei Hochrisikospielen gefordert.

«Ich begrüße das Urteil», sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. «Vereine, die teilweise Umsätze wie Großkonzerne haben, können künftig für außergewöhnlich umfangreiche Einsätze maßvoll herangezogen werden, ohne dass der Steuerzahler allein auf den Kosten sitzen bleibt.»

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte entschieden, dass Fußballvereine grundsätzlich an den Kosten für zusätzliche Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen beteiligt werden können. Eine Auslotung, ob eine einheitliche Regelung möglich sei, soll im Rahmen einer Innenministerkonferenz im Juni geklärt werden. Damit soll ein Flickenteppich mit unterschiedlichen Regelungen und einer dadurch entstehenden Wettbewerbsverzerrung verhindert werden.

Fotocredits: Christophe Gateau
(dpa)

(dpa)

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