Ereignislose 1. Hälfte
In der ersten Halbzeit begannen die beiden Mannschaften sehr verhalten. Das berühmte Offensivspiel, wofür die beiden Mannschaften so gelobt wurden, fand kaum statt. Wie schon gegen Italien war Spanien das bemühtere Team, aber bis auf wenige Aktionen konnten auch sie nichts nach vorn bewegen. Dann musste Spanien eine personelle Umstellung vornehmen, weil sich der führende der Torschützenliste, David Villa, verletzte – für ihn kam Cesc Fabregas. Diese erzwungene Umstellung sollte aber erfrischend auf das spanische Team wirken.
Spanien entscheidet das Spiel
In der zweiten Hälfte agierte Spanien angetrieben von Xavi, Fabregas und Iniesta wesentlich druckvoller und zwei dieser Protagonisten sorgten für das 1:0. Nach dem zauberhaften Pass von Iniesta vollendete Xavi gekonnt. Wer jetzt einen Sturmlauf der Russen erwartet hatte, sah sich getäuscht, denn Spanien kontrollierte das Spiel. Nach einem schönen Heber von Fabregas machte dann der eingewechselte Guiza das 2:0. Nun drückten die Russen etwas, aber Spanien machte das, was sie am besten können – Kontern. Einen dieser Spielzüge schloss nach einem tollen Pass von Fabregas Silva zum 3:0 ab.
Russland: Akinfeev - Anyukov, Ignashevich, V. Berezutskiy, Zhirkov - Semak – Saenko (57. Sychev), Semshov (56. Bilyaletdinov), Zyryanov - Arshavin, Pavlyuchenko
Spanien: Casillas - Sergio Ramos, Puyol, Marchena, Capdevila - Marcos Senna - Iniesta, Xavi (69. Xabi Alonso), Silva – Villa (35. Fabregas), Fernando Torres (69. Guiza)
Tore: 0:1 Xavi (50.), 0:2 Guiza (73.),0:3 Silva (82.) (riw)

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