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So kann man Überlastung in der Pflege vorbeugen

14. November 2018 • Familie & Freizeit

Berlin – Einen Angehörigen zu pflegen, ist eine große Herausforderung. Niemandem ist geholfen, wenn sich der Pflegende dabei vollkommen aufreibt. Aber wie erkennt er, dass es zu viel ist?

Typische Anzeichen sind laut dem
Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) ständige Müdigkeit, Unruhe und Nervosität. Zu den körperlichen Symptomen gehören demnach Schlafstörungen, Hautprobleme, Rückenschmerzen oder häufige Infekte.

Wer solche Anzeichen bei sich bemerkt, sollte erstmal mit dem Hausarzt sprechen. Pflegende Angehörige können sich zudem beraten und schulen lassen. Über die Pflegekasse gibt es beispielsweise kostenlose Kurse, in denen sie Techniken lernen, um sich körperlich und seelisch nicht zu überfordern.

Wichtig ist auch, an sich selbst zu denken. Am besten binden Pflegende Aktivitäten, die sie entspannen, fest in ihren Alltag ein. Das können Spaziergänge sein, Yogaeinheiten oder Übungen zur Muskelentspannung. Hilfreich ist auch der Austausch mit anderen, die ebenfalls einen Angehörigen pflegen. Selbsthilfegruppen sind ein guter Treffpunkt.

Geht es trotz allem nicht mehr so weiter, sollten Pflegende Aufgaben delegieren. Eventuell kann ein Pflegedienst die Pflege oder bestimmte Tätigkeiten übernehmen. Beratungsangebote finden Angehörige über die
Datenbank des ZQP auf der Internetseite
www.zqp.de.

Fotocredits: Oliver Berg
(dpa/tmn)

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