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So beruhigt man am besten ein schreiendes Baby

28. Januar 2019 • Familie & Freizeit

Köln – Es hat Hunger, will gewickelt werden, sucht vertraute Nähe oder das Bäuchlein drückt: Es gibt viele Gründe, dass Babys schreien. Wenn sie gar nicht damit aufhören, liegen schon mal die Nerven der Eltern blank.

Trotzdem: Niemals schütteln! Auch nicht im Affekt, appelliert das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH). Zur Prävention zeigt es in einem kurzen Film auf www.elternsein.info wie man Babys am besten tröstet und beruhigt.

Wenn Anschauen, Rumtragen oder ruhiges Sprechen nicht weiterhelfen, könne man die Hand auf Babys Brust legen, damit es den Kontakt fühlt, raten die Experten. Sie empfehlen Eltern, die das Schreien zu sehr belastet, das Baby erstmal abzulegen, das Zimmer kurz zu verlassen und ruhig durchzuatmen. Wenn gar nichts mehr geht, sollte man Hilfe holen.

Babys seien in der Regel ausgeglichener, wenn sie einen festen Tagesrhytmus haben. Der hilft ihnen, sich zurechtzufinden, erklärt Psychologin Kristin Adamaszek. Sie versichert: Schreiende Babys wollen Eltern nicht ärgern, sondern nur zeigen, dass sie ein Bedürfnis haben.

Fotocredits: Arne Dedert
(dpa/tmn)

(dpa)

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