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Skifahrer gehen bei Extremwetterlage leer aus

10. Januar 2019 • Reisen

Berlin – Muss ein Skigebiet wegen Extremwetter schließen, bleiben Urlauber auf den Kosten für den Skipass sitzen. Skigebiete und Liftbetreiber schließen eine Erstattung wegen Schlechtwetter in der Regel in ihren Geschäftsbedingungen aus.

Ski amadé in Österreich erklärt: «Witterungsbedingte oder aus anderen technischen Gründen erforderliche Betriebseinstellungen von Anlagen, Pisten oder ganzen Skigebieten, Lawinengefahr, vorzeitige Abreise oder Unterbrechung begründen keinen Anspruch auf Entgelterstattung oder Gültigkeitsverlängerung.» Auch im Gebiet Ski Arlberg gibt es nach eigenen Angaben keine Ermäßigungen und Rückerstattung von Kosten bei zu viel Schneefall für den Betrieb der Lifte.

Pauschalurlauber, die ihren Winterurlaub über einen Reiseveranstalter gebucht haben, gehen ebenfalls leer aus. Auch der Veranstalter kann für das Wetter nicht garantieren. Es besteht kein Anspruch auf Minderung des Reisepreises und Schadenersatz.

In Bayern sind zahlreiche Lifte und Pisten wegen der Schneemassen und schlechter Wetterbedingungen aktuell gesperrt. In Bayern und Österreich soll es weiter schneien.

Fotocredits: Lino Mirgeler
(dpa/tmn)

(dpa)

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